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Innere Medizin

Im Fachbereich der Inneren Medizin beschäftigen wir uns mit der Vorbeugung, Diagnostik, Behandlung und Nachsorge von Erkrankungen der inneren Organe

Aufbauend auf einer gründlichen Erhebung des Vorberichtes (Anamnese) und einer eingehenden klinischen Untersuchung des Patienten, bedürfen die meisten internistischen Erkrankungen häufig weitere Diagnostische Schritte zur Diagnosefindung. 
Hierfür stehen unseren Tierärzten ein gut ausgestattetes, hausinternes Labor für Blut- und Urinuntersuchungen, digitales Röntgen, mehrere Ultraschallgeräte, die Endoskopie (Spiegelungen) und die Computertomographie zur Verfügung. 

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Auf diese Inhalte sind wir im Fachbereich
der Inneren Medizin spezialisiert:

Gastroenterologie 1000_F_339682200_kdde8

Gastro-

enterologie

Endokrinologie  1000_F_356313781_4EHL8HB

Endo-

krinologie

Gastro-enterologie

Die Gastroenterologie befasst sich mit Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts, einschließlich Leber und Bauchspeicheldrüse, dazu gehören:
· Entzündungen von Magen,

 · Dünn-und Dickdarm oder Leber (Gastritis, Enteritis, Kolitis, Hepatitis),

 · Magen-Darm-Parasiten,
· Fremdkörpererkrankungen,
· Geschwüre (Ulzera),

 · Gefäßfehlbildungen der Leber (Shunt), 
· Entzündung oder Funktionsverlust der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis, Pankreasinsuffizienz).


Patienten mit Erkrankungen des Verdauungstraktes zeigen meist typische Symptome wie Gewichtsverlust, reduzierte Futteraufnahme, Erbrechen oder Durchfall.  Je nach Erkrankung treten dies Symptome ganz akut auf, oder bestehen über Wochen und Monate. 
Bei akuten und unkomplizierten Verläufen ist in der Regel eine symptomatische Therapie ausreichend. Bei schwereren Verläufen kann eine stationäre Unterbringung notwendig sein. 
Chronische Verläufe erfordern häufig weitere Diagnostik, beispielsweise Sammelkotuntersuchungen, Blutuntersuchungen oder Ultraschalldiagnostik. 

Endo-krinologie

Erkrankungen der Inneren Drüsen (Schilddrüse, Bauchspeicheldrüse, Nebennieren und Nebenschilddrüsen) kommen bei Hund und Katze häufig vor. Dazu gehören beispielsweise

 · die Hyperthyreose (Schilddrüsenüberfunktion) bei Katzen

 · und die Hypothyreose (Schilddrüsenunterfunktion) beim Hund,

 · Diabetes mellitus, Morbus Addison (Nebennierenunterfunktion)

 · und Morbus Cushing (Hypercortisolismus) beim Hund

 · oder Hypo- bzw. Hyperparathyreoidismus.  
Da die unterschiedlichen Hormone Einfluss auf unterschiedliche Organe haben ist die Bandbreite der Symptome groß und reicht über veränderte Wasseraufnahme, Haut- und Fellveränderungen bis zu hochgradig gestörtem Allgemeinbefinden. Neben labordiagnostischen Untersuchungen (Blut, Urin, Stimulationstests) ist in manchen Fällen auch Ultraschalldiagnostik oder Schnittbildverfahren (CT, MRT) nötig um eine Diagnose zu stellen. 


Endokrinopathien bedürfen meist einer lebenslangen Therapie. Bei guter Einstellung haben die Patienten aber meist eine hohe Lebensqualität. 

Nephrologie& Urologie

Erkrankungen der Nieren und der oberen und unteren Harnwege (Harnleiter, Harnblase, Harnröhre) werden im Fachgebiet Nephrologie behandelt. Zu diesen Erkrankungen zählen u.a. akute- oder chronische Niereninsuffizienz (ANI, CNI), Urolothiasis (Harnsteine), sowie Entzündungen (Nephritis, Zytitis). 


Eine gesteigerte Wasseraufnahme, eine erhöhte Urinabsatzfrequenz, ausbleibender Urinabsatz oder unkontrollierter Harnverlust könnten hinweisend für eine Erkrankung des Harnapparates sein.


Blutuntersuchungen und eine Urinuntersuchung können direkt im TGZ Oerzen durchgeführt werden, sodass je nach Ergebnis weitere diagnostische bzw. therapeutische Schritte umgehend eingeleitet werden können. 

Ihr Tier in besten Händen

Mit kontinuierlicher Weiterbildung, tiefreichender Expertise und umfassender Sicherheit bei anspruchsvollen Fällen bieten wir unseren Patienten eine Versorgung auf höchstem Niveau.

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Unser starkes Internistik-Team:

Gynäkologie

Die Fortpflanzungsmedizin beschäftigt sich mit Erkrankungen der weiblichen und männlichen Geschlechtsorgane, Deckzeitpunktbestimmung, Trächtigkeit und Geburt.
Im hausinternen Labor haben wir die Möglichkeit Progesteron-Messungen durchzuführen, um den optimalen Deckzeitpunkt zu bestimmen. Mit Hilfe einer Ultraschalluntersuchung können wir eine Trächtigkeit feststellen oder aber auch Metropathien (z. B. Pyometra) erkennen. 
Trächtigkeitsuntersuchungen sind bereits am dem 23. Tag nach dem Deckakt möglich. 

Erkrankungen des Atmungs-apparates

Zu den Erkrankungen des Atmungsapparates gehören u.a.

 · Pneumonien,

 · Bronchitiden,

 · Asthma,

 · Fibrosen

 · und Flüssigkeitsansammlungen in der Lunge oder in der Brusthöhle. 
Die Patienten zeigen typischerweise Symptome wie Niesen, Nasenausfluss und/oder eine auffällige Atmung mit oder ohne Husten.

 

Patienten mit lebensbedrohlicher Atemnot müssen zur Stabilisierung stationär aufgenommen werden, eine speziell für die Bedürfnisse von Hunden und Katzen entwickelte Sauerstoffbox steht uns dafür zur Verfügung. 
Welche weiterführenden diagnostischen Schritte (Röntgen, Ultraschalluntersuchung, Bronchoskopie, ect.) bei Ihrem Schützling sinnvoll sind, werden wir gemeinsam mit Ihnen nach Erhebung eines Vorberichtes und einer klinischen Untersuchung entscheiden. 

Kardiologie

Die Kardiologie befasst sich mit der Diagnose und Therapie von Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems. 
Zu den am häufigsten festgestellten Herzerkrankungen gehören beispielsweise Mitralklappenendokardiosen und Kardiomyopathien (DCM, HCM). Bei jungen Tieren ist es wichtig angeborene Erkrankungen auszuschließen (z.B. VSD oder PDA). 
Die Patienten werden teilweise wegen Leistungsabfall, erschwerter Atmung, Husten oder sogar Kollaps vorgestellt. Meist ist auch im Vorfeld bei der Auskultation des Herzens eine Auffälligkeit (Herzgeräusch, Rhythmusstörung) festgestellt worden. Häufig zeigen Patienten mit Herzgeräusch aber sonst keinerlei Symptome. 
Neben der Anamnese und Klinischen Untersuchung sind meist Röntgenaufnahmen des Thorax und eine Herzultraschalluntersuchung (Echokardiografie), sowie ein EKG nötig, um eine Herzerkrankung zu erkennen oder auszuschließen. Nach Diagnosestellung erfolgt eine individuell angepasste Therapie, häufig in Form von oralen Medikamenten, manchmal ist aber auch eine chirurgische Intervention sinnvoll. 

Infektions-medizin

Die Infektionsmedizin umfasst alle Erkrankungen durch Erreger wie Viren (z.B. Parvovirose, Staupe), Bakterien (z.B. Leptospirose) und Parasiten (z.B. Bandwurmbefall, Toxoplasmose). 
Die Prophylaxe infektionsbedingter Krankheiten ist ein wichtiger Teil unserer Arbeit. 
Wir empfehlen regelmäßige Impfungen und halten uns dabei an die Empfehlung der Ständigen Impfkommission. Zudem raten wir zur prophylaktischen Entwurmung, alternativ können regelmäßig Sammelkotproben (3 Tage lang sammeln) durchgeführt werden. Aufgrund der von Zecken übertragbare Krankheiten, ist außerdem eine Zeckenprophylaxe wichtig. Sollten Sie mit Ihrem Tier ins Ausland reisen, sind ggf. besondere Vorkehrungsmaßnahmen sinnvoll. 
Sollte bei einem Patienten der Verdacht auf eine Infektionserkrankung bestehen, können in unserem hauseigenen Labor entsprechende Schnelltests durchgeführt werden. 
Patienten, die an einer hochansteckenden Infektionskrankheit leiden, können in unserer Isolations-Station untergebracht werden: Durch besondere Hygienemaßnahmen kann dadurch eine Ansteckung anderer Patienten verhindert werden.

Onkologie

Die Onkologie beschäftigt sich mit der Diagnose und Behandlung von Tumoren (Neoplasien) verschiedener Organe. 
Krebserkrankungen treten bei Tieren leider nicht selten auf und eine Krebsdiagnose ist für die Tierbesitzer immer ein Schock.  
Die Abklärung bedarf meist weiterer diagnostischer Schritte wie Blutuntersuchung, bildgebende Verfahren (z.B. Röntgen, Ultraschall, Schnittbildverfahren, Endoskopie) und die Entnahme von Zell- (Zytologie) bzw. Gewebeproben (Histopathologie). 
Die Therapie von Krebserkrankungen hat mehrere Ansätze. Je nach Tumorerkrankung werden manchmal Chemotherapie oder Bestrahlungen empfohlen. In vielen Fällen ist eine Chirurgische Intervention erforderlich. 

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Wann sollten Sie zu uns kommen?

Hier steht eine Subline

Augenprobleme entwickeln sich oft schleichend und werden von Tierhalter:innen erst spät erkannt. Achten Sie besonders auf folgende Symptome:

 · Rötungen und/oder vermehrter Tränenfluss

 · Zukneifen des Auges oder Lichtempfindlichkeit

 · Trübungen der Hornhaut oder Linse

 · Häufiges Reiben mit der Pfote

 · Schwellungen im Augenbereich

 · Plötzliche Sehverschlechterung oder Orientierungslosigkeit
 

Treten eines oder mehrere dieser Anzeichen auf, empfehlen wir eine zeitnahe augenärztliche Untersuchung, um Folgeschäden zu vermeiden.

2 Hunde - ein Collie und ein Dackel liegen entspannt Kopf an Kopf aneinandergekuschelt auf dem Boden.

Bitte vereinbaren Sie einen Termin! Auch bei Notfällen.

 

Neue Öffnungszeiten ab 2026

 

Mo – Fr   07:00 – 20:00 Uhr

Mo – Fr   20:00 – 22:00 Uhr (Notfälle)

Sa            10:00 – 18:00 Uhr (Notfälle)

So            10:00 – 18:00 Uhr (Notfälle)

 Notfall Nr. 

 04134/939 19 00 

Tierärztliches Gesundheitszentrum
und Praxis für Kleintiere/

Praxis für Augenheilkunde

Am alten Werk 6

21406 Melbeck

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