BLUTSPENDE

Blutspenden retten Leben – auch in der Tiermedizin.
Erfahren Sie, wie Ihr Hund oder Ihre Katze helfen kann.
Warum wird Blut gespendet?
Manchmal zählt jede Minute.
Bluttransfusionen können Leben retten, etwa bei:
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Unfällen oder inneren Verletzungen
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Blutverlust durch Tumore
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Infektionen und Parasiten (z. B. durch Zecken)
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Blutverlust in Notfall-Operationen
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Autoimmunerkrankungen oder Anämien und vieles mehr!
Je nach Diagnose entscheidet der/die Tierärzt*in, ob eine Transfusion nötig ist.
Wie läuft eine Blutspende ab?
Kostenfreie Voruntersuchung (inkl. Blutcheck):
Dauer ca. 30 Min.
Das Tier muss dafür nüchtern sein.
Ideal: Eine Urinprobe mitbringen.
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Separater Spende-Termin:
Dauer ca. 60 – 90 Min.
Der Spender muss dafür eventuell kurzzeitig in Sedation.
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Nach der Spende:
Ruhe, Streicheleinheiten und ein Leckerli – Hunde wachen beim Besitzer auf, Katzen bleiben kurz stationär zur besseren Überwachung.
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Jede Spende hilft, schwerkranke Tiere gezielt zu versorgen.

Was passiert mit der Spende?
Wir entnehmen Frischblut, welches danach von uns sorgfältig aufbereitet wird.
Daraus können verschiedene Blutprodukte entstehen, je nach Bedarf:
Als Dankeschön:
Praxisguthaben und ein Halstuch für Ihren Vierbeiner, auch gut als Platzdeckchen für Katzen geeignet. Für mehr Infos und welche weiteren Vorteile das Blutspenden für eigenes Tier birgt, sprechen Sie unser Praxis-Team gern an.

Wer darf spenden?
Hunde: über 25kg
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Katzen: mind. 5kg
Möglichst keine Freigänger,
gesicherter Freigang ist kein Problem. 🐈
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Zwischen 1 bis 8 Jahre alt & gesund.
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Impfschutz und Zecken- & Wurm-Prophylaxe muss regelmäßig und aktuell sein.
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Keine Trächtigkeit
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Darf nicht selbst schon einmal eine Bluttransfusion erhalten haben.
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Auslandsaufenthalte können einschränkend sein (es sei denn, das Tier war in einem Gebiet mit einem mit Deutschland vergleichbaren Infektionsrisiko, sprechen Sie uns bitte dazu an.)
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„Blutspende kann ich nur als Win/Win für Spender und Patient bezeichnen. Mein Tier wird kostenfrei untersucht und kann gleichzeitig ein Lebensretter für andere Patienten sein.“
— Marlene Flügler, Besitzerin von 4 Labradoren und Blutspende-Helden



