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Kardiologie

Medizinische Fachexpertise für die Herzgesundheit Ihres Tieres.

Die Kardiologie befasst sich mit der Diagnose und Behandlung von Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems bei Hunden und Katzen.

Nach der Diagnosestellung wird die weitere Behandlung individuell an den jeweiligen Patienten angepasst. Nicht jede Herzerkrankung erfordert unmittelbar eine medikamentöse Therapie. Ist eine Behandlung notwendig, richtet sie sich nach Art, Ursache und Schweregrad der Erkrankung und wird im weiteren Verlauf regelmäßig überprüft.

 

Ziel ist es, die Lebensqualität des Patienten möglichst langfristig zu erhalten oder zu verbessern.

Hintergrundbild in beige mit dem Logo des TGZ Oerzen (Pfote und Hand) in dunkel-beige und einem Foto einer hellgrauen Katze, die aufmerksam schaut

Wann ist eine kardiologische Untersuchung angezeigt?

Typische Anzeichen einer Herzerkrankung

Anzeichen einer Herzerkrankung werden von Tierbesitzern häufig erst spät wahrgenommen. Mögliche Hinweise können unter anderem sein:

 · plötzliche Ohnmachtsanfälle oder Kollaps

 · starkes Hecheln ohne vorausgegangene körperliche Anstrengung

 · eine wiederholt deutlich erhöhte Atemfrequenz im Schlaf, insbesondere mehr als 30 Atemzüge pro Minute

 · nachlassende Kondition oder schnelle Ermüdung

 · erschwerte Atmung oder Atemnot

 · Husten oder wiederholtes Hüsteln

 · Unruhe, insbesondere in der Nacht
 

Treten eines oder mehrere dieser Anzeichen auf, empfehlen wir eine kardiologische Untersuchung. Für eine ausführliche kardiologische Abklärung vereinbaren Sie bitte einen Termin.

Schon gewusst?

Herzerkrankungen kommen bei Hunden und Katzen regelmäßig vor. Welche Erkrankungen häufiger auftreten, hängt unter anderem von der Tierart, der Rasse, dem Alter und bei Hunden auch von der Körpergröße ab. Zu den häufigeren Herzerkrankungen zählen degenerative Veränderungen der Herzklappen, die insbesondere bei kleinen und mittelgroßen Hunden vorkommen. Herzmuskelerkrankungen wie die dilatative Kardiomyopathie treten häufiger bei großen und sehr großen Hunderassen auf. Bei Katzen gehört die hypertrophe Kardiomyopathie, die zu einer übermäßigen Dickenzunahme des Herzmuskels führt, zu den häufigsten Herzerkrankungen. Darüber hinaus können angeborene Herzfehler und Herzrhythmusstörungen auftreten. Gerade bei jungen Tieren steht häufig der Ausschluss angeborener Erkrankungen im Vordergrund, beispielsweise eines Ventrikelseptumdefektes oder eines persistierenden Ductus arteriosus (PDA). Wird bei einem Welpen oder Jungtier beim Abhören ein Herzgeräusch festgestellt, sollte dieses kardiologisch abgeklärt werden. Hierbei ist insbesondere die Herzultraschalluntersuchung einschließlich Doppler-Echokardiografie von Bedeutung.

Stille Anzeichen von Herz-erkrankungen

Viele Herzerkrankungen entwickeln sich schleichend und können über längere Zeit ohne erkennbare Symptome bleiben. Häufig werden Patienten zunächst aufgrund eines Herzgeräusches oder einer Auffälligkeit des Herzrhythmus vorgestellt, ohne dass bereits klinische Beschwerden bestehen.

Andere Tiere zeigen einen Leistungsabfall, erschwerte Atmung, Husten, Unruhe, Synkopen – also kurzzeitige Ohnmachtsanfälle – oder einen Kollaps.

Eine frühzeitige kardiologische Abklärung kann helfen, eine Herzerkrankung rechtzeitig zu erkennen, ihren Schweregrad einzuschätzen und erforderliche Verlaufskontrollen oder eine geeignete Therapie frühzeitig und auch vorbeugend einzuleiten.

Kardiologie in unserer Klinik

Neben der Betreuung unserer eigenen Patienten sind wir im norddeutschen Raum als Überweisungsklinik Ansprechpartner für überweisende Tierärztinnen und Tierärzte.

Wir übernehmen die weiterführende kardiologische Abklärung, Verlaufskontrollen sowie die Einschätzung komplexerer Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems. Die erhobenen Befunde und die daraus abgeleiteten Therapieempfehlungen werden nachvollziehbar dokumentiert und für die weitere Betreuung durch die überweisende Haustierarztpraxis zur Verfügung gestellt.

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Tierärzte mit Tätigkeitsschwerpunkt Kardiologie in unserer Klinik:

Rundum-
Versorgung
für jeden
Patienten

Für die kardiologische Diagnostik steht uns eine moderne technische Ausstattung zur Verfügung. Neben einer ausführlichen Anamnese und der klinischen Untersuchung kommen abhängig von der jeweiligen Fragestellung unterschiedliche Untersuchungsverfahren zum Einsatz. Dazu gehören insbesondere: · Herzultraschalluntersuchungen einschließlich Doppler-Echokardiografie · Röntgenaufnahmen des Brustkorbs · EKG-Untersuchungen · Langzeit-EKG beziehungsweise Holter-EKG zur Beurteilung von Herzrhythmusstörungen Blutdruckmessungen · ergänzende Laboruntersuchungen Laboruntersuchungen können sinnvoll sein, um mögliche Begleiterkrankungen zu erkennen und die Herz-Kreislauf-Situation des Patienten besser einzuordnen. Nach der Diagnosestellung wird die Behandlung individuell an den jeweiligen Patienten angepasst. Nicht jede Herzerkrankung erfordert unmittelbar eine medikamentöse Therapie. Ist eine Behandlung notwendig, richtet sie sich nach Art, Ursache und Schweregrad der Erkrankung und wird im weiteren Verlauf regelmäßig überprüft. In einzelnen Fällen kann zusätzlich eine interventionelle oder chirurgische Behandlung sinnvoll sein. Auch Verlaufskontrollen bei bereits bekannten Herzerkrankungen sowie die kardiologische Einschätzung vor geplanten Narkosen oder Operationen gehören zu unserem Leistungsspektrum.

Fragen zur Kardiologie

Vermuten Sie bei Ihrem Tier eine kardiologische Auffälligkeit? Zeigt Ihr Tier mögliche Anzeichen einer Herzerkrankung oder möchten Sie wissen, wie eine kardiologische Untersuchung im TGZ Oerzen abläuft?
Unser Team beantwortet gerne Ihre Fragen zu kardiologischen Untersuchungen und diagnostischen Möglichkeiten.

Frau mit Bob-Haarschnitt lächelt in die Kamera und hat einen braunen Boxer-Hund neben sich auf dem roten Ledersofa sitzen
„(Blindtext: An der Kardiologie fasziniert mich, welche Fortschritte man in der Genesung der Patienten mit ansehen kann. Durch präzise Diagnostik und die entsprechende Behandlung kann man große Erfolge erzielen.“

—Helen Engelhardt |Tierärztin mit Schwerpunkt Kardiologie und Innere Medizin im TGZ Oerzen

2 Hunde - ein Collie und ein Dackel liegen entspannt Kopf an Kopf aneinandergekuschelt auf dem Boden.

Bitte vereinbaren Sie einen Termin! Auch bei Notfällen.

 

Neue Öffnungszeiten ab 2026

 

Mo – Fr   07:00 – 20:00 Uhr

Mo – Fr   20:00 – 22:00 Uhr (Notfälle)

Sa            10:00 – 18:00 Uhr (Notfälle)

So            10:00 – 18:00 Uhr (Notfälle)

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