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  • TGZ Oerzen

Wildtier gefunden – was tun?

Lieber Patientenbesitzer: Innen! ​ Zuerst einmal: nicht jedes vermeintlich hilfsbedürftige Wildtier braucht wirklich Hilfe.


In Ausblick auf die Brut- und Setzzeit geben wir hier ein paar Hinweise: ​Rehkitze und Feldhasen werden von ihren Müttern abgelegt und nur wenige Male am Tag zum Säugen aufgesucht. Keinesfalls dürfen sie angefasst und mitgenommen werden. Bereits gefiederte Jungvögel (sogenannte Ästlinge) werden nach dem Ausflug aus dem Nest von ihren Eltern am Boden oder auf einem Ast weitergefüttert und sind keinesfalls hilfebedürftig. ​ Den Fund Ihres Baby-Eichhörnchens sollten Sie unbedingt dem Eichhörnchen-Notruf mitteilen. Sie erreichen das bundesweite Servicetelefon täglich – auch an Wochenenden und Feiertagen – von 10:00 bis 12:00 Uhr und 17:00 bis 19:00 Uhr unter der Rufnummer 0700-200 200 12. Dringend hilfsbedürftig sind offensichtlich verletzte Tiere mit z. B. blutenden Wunden oder Knochenbrüchen. Bedenken Sie allerdings, dass Wildtiere, die dem Jagdrecht unterliegen (Rehe, Frischlinge, Feldhasen, Wildkaninchen, Wildenten,- gänse, Dachse, Marder – egal ob verletzt, verwaist oder tot) nicht ohne Meldung an den zuständigen Jäger (ggf. über die örtliche Polizeidienststelle) mitgenommen werden dürfen, ansonsten machen Sie sich der Wilderei strafbar! Bitte bedenken Sie, dass wir als tierärztliches Gesundheitszentrum keine Wildtierauffang – oder Aufzuchtstelle sind.


Bitte wenden Sie sich an das:Wildvogel- und Artenschutzzentrum (wildvogelzentrum.de) Tel.: 0160 / 2900343 ​


Vielen Dank für Ihr Verständnis! Ihr Team des TGZ Oerzen

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